HYDRA erscheint als gewaltige, geschwungene Gestalt, als riesige Schlange, die sich über den Boden ausbreitet und deren Kurven die Besucher dazu einladen, ihrem Weg zu folgen. Auf ihre abstrakte Essenz reduziert, besteht ihre skelettartige Form aus sich wiederholenden Aluminiummodulen, deren scharfe Linien beleuchtet werden, um die wellenförmige Bewegung des Wesens sichtbar zu machen. Licht und Klang fließen entlang ihres Körpers und wechseln zwischen sanften Impulsen und plötzlichen, markanten Wellen.
Monumental und doch minimalistisch verkörpert HYDRA die dualistische Natur des Mythos: mal als Beschützerin, mal als Kraft, die man fürchten muss. Sie ist eine lebendige Linie im Raum, die diejenigen, die es wagen, ihr zu folgen, zugleich anlockt und befehligt.
